Vogtland: Wohnraum für 59 Asylanten kostet 20.280 Euro im Monat

Teile den Artikel mit deinen Freunden:
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Share on VK
VK
Email this to someone
email

Täglich wird uns aufs Neue präsentiert, wie unfähig die Politiker im Vogtlandkreis sind. 2015 hat der Vogtlandkreis vom christlichen Verein Die Fabrik CVJM in Reichenbach die Räume des ehemaligen Jugend-Gästehauses für Asylanten angemietet und dabei einen 7-Jahres-Vertrag abgeschlossen. Monatlich werden für die 1312 Quadratmeter eine immense Summe von 7300 Euro gezahlt. Insgesamt werden also 613.200 Euro Steuergelder aus dem Fenster geschleudert. Seit Ende August ist das Gebäude leer und die ehemaligen Bewohner dezentral, sprich in Wohnungen untergebracht, sodass nun doppelt gezahlt wird. Denn nun kommen zusätzlich zu den Mietkosten im CVJM-Heim, die bei einer Belegung von 59 Personen und einer Miete von 7300 Euro pro Kopf und Monat, 124 Euro betragen, weitere durchschnittliche 220 Euro pro Asylant und Monat für die dezentrale Unterbringung oben drauf. Macht im Monat 20.280 Euro. Hinzu kommen noch die Ausgaben für Essen, Kleidung, Integration usw.

  • Ab 2018 sollen Fördermittel von 12.100 Euro für das Mehrgenerationen Haus in Plauen gestrichen werden.
  • Die Lebenshilfe Reichenbach gGmbH plant einen mit 6,3 Millionen Euro veranschlagten Neubau einer Behindertenwerkstatt, an der sich der Vogtlandkreis mit 632.000 Euro beteiligen wollte. Doch nun wurde aufgrund leerer Kassen beschlossen, erst im Jahr 2019 darüber zu entscheiden. Somit ist der Neubau erst einmal auf Eis gelegt.
  • Seit 2016 müssen Eltern pro Kind und Monat 10 Euro für die Schülerbeförderung bezahlen.

Das sind nur mal drei Einsparungen bzw. erhobene Gebühren, die im Vogtland beschlossen wurden und zeigen, für was Geld da ist und für was eben nicht. Wenn man 59 Asylanten, die zur Zeit in Wohnungen untergebracht sind, wieder in das CVJM-Heim in Reichenbach einziehen lassen würde, könnten allein dadurch in den nächsten 5 Jahren rund 780.000 Euro eingespart werden. Somit könnte sich zum Beispiel am Neubau der Behindertenwerkstatt beteiligt werden, die Fördermittel für das Mehrgenerationen Haus in Plauen seien für die nächsten Jahre gesichert und am Ende blieb immer noch ausreichend Geld übrig, um Familien im Vogtland zu unterstützen und nicht weiter zur Kasse zu bitten. Außerdem wird das Heim in Reichenbach nur eins von vielen Asylheimen in der Region sein, für die trotz Leerstand Miete und somit Unmengen an Geldern verschleudert werden. Diese deutschfeindliche Politik muss zur nächsten Kommunalwahl im Jahr 2019 gestoppt werden. Die Partei “Der III. Weg” fordert:

  • ein sofortiges Ende der Sparmaßnahmen in Bezug auf Vereine, Kultur, Sport und Familie!
  • Asylanten gehören sofort zentral untergebracht. Ausreichend Gebäude, für die weiterhin Mieten gezahlt werden müssen, stehen zur Verfügung!

Quelle: https://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/REICHENBACH/Landkreis-zahlt-noch-fuenf-Jahre-Miete-fuer-leergezogenes-Asylheim-artikel10043735.php

Teile den Artikel mit deinen Freunden:
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Share on VK
VK
Email this to someone
email