Joachim Gauck erschreckt über Multikulturalismus

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Eine herbe Erkenntnis muß dem ehemaligen Bundespräsidenten und Einwanderungsbefürworter Joachim Gauck wie Schuppen von den Augen gefallen sein, als er am 31. Januar 2018 in Düsseldorf an der Heinrich-Heine-Universität folgenden Satz zum Besten gab:

„Ich verstehe, dass es auf den ersten Blick tolerant und weltoffen anmuten mag, wenn Vielfalt derart akzeptiert und honoriert wird. Wohin ein solcher Multikulturalismus aber tatsächlich geführt hat, das hat mich doch erschreckt.“

Joachim Gauck, jener Bundespräsident, der besonders während seiner frühen Amtszeit inbrünstig für mehr Einwanderung und die Integration Fremder gepredigt hat, läßt sich nun zu solch einer Aussage hinreißen, die wohl eher einem Wendehals gleich kommt.

Im Januar 2014 warnte er in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ davor, in Deutschland weiter „Ängste“ vor Ausländern zu befeuern. „Es ist falsch und gefährlich für den inneren Frieden, wenn man suggeriert, Zuwanderer schadeten diesem Land, nähmen uns Arbeit weg oder gefährdeten unser Sozialsystem“. Er bekräftigte blauäugig seine Idee mit der Aussage: „Einwanderung tut diesem Land sehr gut“.

Bei seiner Rede in Berlin am 22.05.2014 bejubelte er die Reform zur doppelten Staatsangehörigkeit von 1999 als „größten Schritt“ und entblödete sich weiter, als er dann noch zum Rundumschlag ausholte und unterstrich: „Unser Land braucht Einwanderung“. Im Zuge seiner Euphorie dehnte er den Begriff von Zugehörigkeit und Familie gleich um ein Vielfaches aus, als er zu mehr Förderung von Migrantenkindern aufrief und sagte: „Wir müssen um jedes dieser Kinder kämpfen. Denn es sind unsere Kinder“ .

Unvergessen ist auch sein Besuch in Indien Anfang Februar 2014. Dort umschmeichelte und warb der Bundespräsident vor den Studenten um Zuwanderung und verkündete voller stolz: „Wir haben Platz in Deutschland“. Er spielte damit auf die zurückgehenden Geburtenzahlen und damit den Rückgang der Deutschen an. „Deshalb warten wir auch auf Menschen aus anderen Teilen der Welt, die bei uns leben und arbeiten wollen. Darauf freuen wir uns schon.“ So stolz und glücklich war der höchste Repräsentant der Bundesrepublik auf sein Volk, das er Defizite gleich durch Fremdes aufzufüllen trachtete.

Am 3.10.2015 verlieh er seinem Einwanderungswahn einen ganz und gar epischen Glanz, als er in Frankfurt die Wiedervereinigung von Ost und Westdeutschland klein redete und stattdessen das Unterfangen der massenhaften Einwanderung als die besondere Aufgabe anpries. „Doch anders als damals soll nun zusammenwachsen, was bisher nicht zusammengehörte.“ „Es braucht Zeit, bis alte und neue Bürger Verantwortung in einem Staat übernehmen, den alle gemeinsam als ihren Staat empfinden.“

Nun hat der alte Bundespräsident vom Apfel der Erkenntnis gegessen und seine rosa Brille offenbar verloren. Das Damokles Schwert ist hernieder gefallen und offenbart die Wahrheit.

In einem Moment der Erkenntnis stellte er die Frage, „ob wir uns schon wirklich klargemacht haben, wie schwerwiegend Migranten und Flüchtlinge die Gesellschaften in Europa verändern werden – in ihrer Bevölkerungsstruktur, in der Art ihres Zusammenlebens und auch in ihrer Kultur“. Ob er darüber in den vergangenen Jahren, als er zu den größten Propagandisten der Überfremdung zählte, auch nachgedacht hat, ist eher fraglich.

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