Martin Schulz: Von 100 auf 0 in 332-Tagen

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Zurecht kann sich die Frage gestellt werden, wurde Martin Schulz dafür bezahlt, die SPD zu ruinieren? Am 19.03.2017 wurde Schulz, der Mitte 1970er Jahre zum Alkoholiker wurde, auf dem Bundesparteitag der SPD mit 100% der Stimmen gewählt. Es war das beste Ergebnis der Nachkriegszeit. Laut eigenen Angaben, verzeichnete die SPD innerhalb der ersten fünf Wochen mehr als 10.000 Parteieintritte, die jedoch nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein waren. 1977 überschritten die Mitgliederzahlen den Stand von einer Million. Viel ist davon heute nicht mehr geblieben. Nach letzten Angaben hat die Partei nun weniger als eine halbe Million Mitglieder.

Doch der „Schulz-Hype“ dauert nicht lange an. Im Saarland, in Schleswig-Holstein und sogar im Stammland der SPD und Schulz` Heimat, Nordrhein-Westfalen, gingen die Wahlen verloren. Am 24. September 2017 kam es dann zum Fiasko und zur nächsten historischen Zahl. 20,5 Prozent, ein so schlechtes Ergebnis hat die SPD seit Bestehen der BRD noch nicht eingefahren. Sein NEIN zur großen Koalition und dass er kein Minister unter einer Kanzlerin Merkel werden wird, hallten durch das Land.

Mitte Dezember dann die 180-Grad-Wende. Plötzlich war die SPD-Führung zu Sondierungsgesprächen bereit. Es war der Beginn vom Ende. Die Umfragewerte der SPD sanken von Woche zu Woche. Am Montag lagen sie nur noch bei 16,5 Prozent. Die Union kommt auf 29,5 Prozent und somit hat die große Koalition keine Mehrheit mehr.

Letzte Woche verkündet der einstige 100%-Vorsitzende seinen Verzicht auf den Vorsitz und kündigt an, Außenminister zu werden. Der nächste Wortbruch. Aufgrund heftiger Kritik aus den eigenen Reihen, rudert Schulz zurück. Soweit, dass er nun am gestrigen Tag seinen sofortigen Rücktritt als Parteivorsitzender bekannt gab. Wie es nun um Martin Schulz weitergeht, werden die nächsten Tage zeigen. Gerade in den letzten Wochen wird er sich oft die Frage gestellt haben, warum er nicht einfach im EU-Parlament geblieben ist. Immerhin hat er dort mehr Ruhe gehabt und ein schönes Sümmchen von ca. 350.000 Euro im Jahr, als „sozialer“ EU-Präsident erhalten. In Brüssel konnte er auch mal, wie im Jahr 2004, seinen Namen in die Anwesenheitsliste eintragen und ohne Teilnahme an der Sitzung 262 Euro einsacken.

Der noch vor knapp einem Jahr als „Sankt Martin“ gefeierte Hoffnungsträger hat uns viele „schöne“ Einblicke in die Welt der selbsternannten Sozialdemokraten gegeben und wir sagen dafür Danke. Nüchtern betrachtet war es besoffen besser“.

Spass bei Seite: Die SPD ist genauso daran beteiligt, dass Millionen Deutsche in Armut leben, Rentner kaum Geld zum Leben haben und eine katastrophale Überfremdung im vollen Gange ist. Doch egal ob die SPD nun in eine Große Koalition geht oder nicht, erholen wird sie sich nicht mehr und wird wohl zur nächsten Bundestagswahl nur noch eine Partei mit knapp zweistelligem Ergebnis sein. Und das ist gut so!

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