Wir gedenken der Bombenopfer von Plauen

Dresden, Würzburg, Plauen, Hamburg und Magdeburg sind fünf Städtenamen, die als Synonym für den Terror auf deutsche Städte gegen Ende des Zweiten Weltkrieges stehen.

In einem verbrecherischem Angriff zerstörten die Alliierten planmäßig unzählige zivile Menschenleben sowie deutsche Kulturgüter unschätzbaren Wertes. Wie viele Millionen deutsche Zivilisten, vor allem Frauen, Kinder und Greise dieser Mordmaschinerie zum Opfer fielen, lässt sich heute nicht mehr mit Gewissheit sagen. Die menschenverachtenden Kriegsverbrechen wurden nie vor einem Gericht ausführlich aufgeklärt und die Hintermänner nicht zur Rechenschaft gezogen.

Der bundesdeutschen Politik liegt hierbei ebenfalls wenig an Gerechtigkeit. So ist sie vielmehr darauf bedacht die Zahlen herunter zu rechnen und diesen regelrechten Bombenholocaust zu rechtfertigen, als für die unschuldigen Opfer einzustehen. Hierdurch werden die Toten unseres Volkes als Opfer zweiter Klasse verhöhnt und Geschichtslügen finden weite Verbreitung in Büchern, Dokumentationen sowie im Schulunterricht.

Insgesamt vierzehn Luftangriffe auf Plauen wurden im Zweiten Weltkrieg von dem britischen RAF Bomber Command und der 8. Luftflotte der United States Army Air Forces (USAAF) durchgeführt. Im Zeitraum vom 12. September 1944 bis 10./11. April 1945 warfen 1.689 schwere strategische Bomber und 50 Schnellbomber 4.925 Tonnen an Bombenlast auf die Stadt.

Angebliche Ziele waren Verkehrsanlagen und Industriebetriebe. Mehr als 75 % der Gebäude von Plauen wurden zerstört, tausende Menschen wurden getötet. Doch die Panzerproduktion war längst zerstört. Eine Kriegsproduktion fand nicht mehr statt.

Am 10/11. April 1945 wurden 318 Bomber losgeschickt, um Plauen dem Erdboden gleichzumachen. Unsere Heimatstadt war mit eine der zerstörtesten Städte Deutschlands.

Am 16. April, also nur 5 Tage später wurde Plauen durch amerikanische Truppen besetzt.

Wir wollen nicht nach Rache rufen. Aber wir verlangen nach Gerechtigkeit!

Jedes Volk ist so viel wert, wie es seine Toten ehrt.

Sieht man vor diesem Hintergrund den unwürdigen Umgang der deutschen Politik und der Gesellschaft mit den Toten unseres Volkes, so könnte man meinen, das deutsche Volk hätte seinen Lebenswert verloren. Doch, dem ist nicht so!

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass die Mordmaschinerie auch die Zivilbevölkerung anderer europäischer Länder wie Belgien, Holland oder Tschechien in Beschuss nahm. Und auch heute werden die imperialistischen Kriegsgräuel uneingeschränkt zum Leiden unabhängiger Völker fortgeführt. Überall wo die sogenannte „Westliche Wertegemeinschaft“ (WWG) weltweit aktiv ist, sterben massenweise Zivilisten durch ihre entmenschten Bombardements. Auch diese Opfer sollen uns Mahnung sein, für die Notwendigkeit friedlicher Nationalstaaten einzustehen und eines geeinten Europas der Vaterländer. Nie wieder sollen sich die Völker Europas gegeneinander aufhetzen lassen oder für die völkerrechtswidrigen Ziele der USA und Israel an den Kriegskarren spannen lassen.

Für ein ehrendes Andenken der Opfer alliierter Kriegsverbrechen!
Für ein friedliches Europa der Vaterländer!