In Haselbrunn zählt der „III. Weg“ nicht als Problem

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Kriminalität, Leerstand und kaputte Straßen, um diese Probleme drehte sich die Einwohnersammlung am Dienstag, den 12. Juni 2018 in Haselbrunn. Im März fand zusammen mit Oberbürgermeister Oberdorfer (FDP), Stadtpersonal und Einwohner eine Ortsbegehung in Haselbrunn statt. Vor zwei Wochen erfolgte nun die Auswertung.

Müll und ein trostloser Spielplatz sind den Anwohnern am Rückertplatz ein Dorn im Auge. Auf dem Markusplatz treffen sich immer wieder Trinker, die für Lärm sorgen. Die Straßenbahn-Haltestelle Am Wartburgplatz stufen Bürger als Sicherheitsrisiko ein und der Wegfall der Sparkassenfiliale ist für viele nicht nachvollziehbar. Aber auch die etlichen kaputten Straßen in Haselbrunn waren ein Thema.

Gekonnt arbeitete OB Oberdorfer die einzelnen Punkte ab und verwies darauf, dass sich die Stadt darum kümmern wird. So soll bis nächstes Jahr zumindest ein Fußgängerüberweg für mehr Sicherheit am Wartburgplatz sorgen und auf dem Markusplatz bat er den Polizeivollzugsdienst um Hilfe. Zum Thema Straßeninstandhaltung soll es bis auf kleine Stellen in diesem Jahr keine Verbesserungen geben, da die Mittel für 2018 schon in andere Stadtteile eingeplant sind. Was am Ende wirklich umgesetzt wird und was nicht, wird die Zeit mit sich bringen. Von den Lösungsvorschlägen überzeugt, war nicht jeder der Anwesenden. Ein Bürger äußerte sich, dass man gerne viel verspreche, aber am Ende nicht halte.

Interessant war die Äußerung eines Polizisten, der zum Thema Einbruchskriminalität sprach. So fragte eine Anwohnerin nach, ob die zunehmenden Einbrüche in Haselbrunn nur ein aufflattern waren. Hier antwortete der Beamte, dass allgemein in Plauen und auch im Stadtteil seit Jahren eine konstante Einbruchskriminalität gäbe und es zwar bedauerlich sei, aber bei einer Einwohnerzahl von 65.000 eine gewisse Kriminalität dazugehöre. Die offiziellen Zahlen sprechen jedoch ein anderes Bild . Im Vogtland sind im Jahr 2017 die Wohnungseinbrüche im Vergleich zum Vorjahr, um 11 Prozent gestiegen und von 2015 auf 2016 sogar um 22, 2 Prozent. Das bedeutet, dass seit 2015 ein Anstieg an Wohnungseinbrüchen im Vogtlandkreis um 26,3 Prozent zu verzeichnen waren. Auch die Gewalt und Drogenkriminalität ist in Plauen und dem Vogtland auf einem Höchststand. 2017 wurden in Plauen 27,7 Prozent aller Straftaten von Ausländern begangen und das bei einem Bevölkerungsanteil von „nur“ 6,8 Prozent.

Auch Vertreter vom „III. Weg“- Vogtland, darunter Tony Gentsch, waren zur Einwohnerversammlung gekommen. Immer wieder versuchen etablierte Politiker und die Systemmedien das Büro und die Arbeit der Partei zu verteufeln. Mit zahlreichen Zeitungsartikeln wird versucht, den „III. Weg“ als sogenannte Rattenfänger abzustempeln. Wenn jedoch die Mitglieder die Fänger sind, wer bitteschön sollen dann die Ratten sein? Solche Vergleiche gab es früher auch schon mal.

Doch die Bürger aus Haselbrunn sehen in dem Bürger- und Parteibüro vom „III. Weg“ kein Problem. Nicht ein einziges Wort ist auf der Einwohnerversammlung gefallen. Seit Januar 2017 bietet der „III. Weg“ in seinen Räumlichkeiten Bürgersprechstunden an. Zusätzlich finden regelmäßige Rednerveranstaltungen statt. Auch das Projekt „Hilfe für Deutsche“ befindet sich in der Lange Straße 5. Zu den Öffnungszeiten werden Kleidung und Sachgegenstände kostenlos an Deutsche ausgegeben. Außerdem finden regelmäßige Jugendtreffs und Selbstverteidigungskurse für Frauen, Männer und Kinder statt, die von qualifizierten Trainern abgehalten werden. Wöchentlich kommen so viele Vogtländer, darunter auch etliche Haselbrunner vorbei und die Angebotsvielfalt ist noch lange nicht ausgeschöpft. Neue Ideen und Projekte sind in Planung.

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1 Kommentar

  1. Unser sogenannter Bürgermeister , jaja ! Ich kann mich erinnern , das er feierlich den Bahnhof Mitte in Plauen eröffnete und von 250 Fahrgästen pro Tag sprach . Auf meine Frage, wo bitte schön die herkommen sollen , verwies er mich seinen Pressesprecher , der jedoch auch nichts dazu sagte . Hunderttausende Euro , die woanders sicherlich besser gebraucht werden . Fazit : Ein Bürgermeister , den keiner mehr glaubt !

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