Mahnwache für die Bombenopfer von Plauen

Insgesamt vierzehn Luftangriffe auf Plauen wurden im Zweiten Weltkrieg von dem britischen RAF Bomber Command und der 8. Luftflotte der United States Army Air Forces (USAAF) durchgeführt. Im Zeitraum vom 12. September 1944 bis 10./11. April 1945 warfen 1.689 schwere strategische Bomber und 50 Schnellbomber 4.925 Tonnen an Bombenlast auf die Stadt. Tausende Menschen wurden getötet.

Am 10/11. April 1945 wurden 318 Bomber losgeschickt, um Plauen dem Erdboden gleichzumachen. Unsere Heimatstadt war mit eine der zerstörtesten Städte Deutschlands. Mehr als 75 % der Gebäude von Plauen wurden zerstört. Am 16. April, also nur 5 Tage später wurde Plauen durch amerikanische Truppen besetzt.

Die menschenverachtenden Kriegsverbrechen wurden nie vor einem Gericht ausführlich aufgeklärt und die Hintermänner nicht zur Rechenschaft gezogen. Der bundesdeutschen Politik liegt hierbei ebenfalls wenig an Gerechtigkeit. So ist sie vielmehr darauf bedacht die Zahlen herunter zu rechnen und diesen regelrechten Bombenholocaust zu rechtfertigen, als für die unschuldigen Opfer einzustehen. Hierdurch werden die Toten unseres Volkes als Opfer zweiter Klasse verhöhnt und Geschichtslügen finden weite Verbreitung in Büchern, Dokumentationen sowie im Schulunterricht.

Anlässlich des 74. Jahrestags der Bombardierung von Plauen, wurden am gestrigen Mittwoch, den 10. April 2019, zahlreiche Infoblätter in Plauen verteilt. Zeitgleich fanden sich Mitglieder vom „III. Weg“ – Vogtland in der Innenstadt ein, um auf dem Postplatz eine Mahnwache für die Bombenopfer abzuhalten. Wir wollen nicht nach Rache rufen, aber wir verlangen nach Gerechtigkeit. Jedes Volk ist so viel wert, wie es seine Toten ehrt.

Zentraler Gedenktag für alle Bombenopfer

Das Ausmaß des alliierten Vernichtungswahns erreichte eine Vielzahl deutscher Städte, vor allem in den Jahren 1944/45. Um sämtlicher Bombenopfer unseres Volkes gebührend zu gedenken und die alliierte Mordmaschinerie anzuklagen, ist es aus Sicht der nationalrevolutionären Partei „Der III. Weg“ unerlässlich, einen zentralen Gedenktag einzuführen.

Für ein ehrendes Andenken der Opfer alliierter Kriegsverbrechen!
Für ein friedliches Europa der Vaterländer!