1. Mai 2019 in Plauen – Heraus am Tag der Arbeit

Unhaltbare Zustände sind es, die ein Volk zum Angriff zwingen. Unhaltbar ist es, dass „Altersarmut“ hierzulande kein Fremdwort, sondern hundertausendfach gelebter Alltag ist. Unhaltbar ist es, dass Millionen Deutsche täglich Pendelstrecken haben, die sich teilweise über ganze Bundesländer erstrecken. Unhaltbar ist es, dass vielen ein Beruf längst nicht mehr zum Lebensunterhalt reicht. Unhaltbar sind die als Lobbyismus beschönigte Korruption der Politik, die Spekulation mit Wohnraum, die geistige Vorherrschaft des Materialismus, den selbst die Kleinsten schon mit dem Grundsatz „Hast du was, bist du was“ verinnerlichen. Kurzum – unhaltbar ist das ganze kapitalistische System! Wer noch mehr Gründe benötigt, muss nur mit offenen Augen durch die Straßen seiner Stadt gehen. Obdachlose unter Brücken, Rentner, die Pfand aus Mülleimern sammeln, Leerstand in den mitteldeutschen Provinzen und gigantische Warteschlangen vor der Tür einer Wohnung mit günstiger Miete in Berlin, Hamburg oder München. Wer es sehen will, sieht längst die Zerfallserscheinungen dieses Systems. Kein Volk dieser Welt, das sich seiner selbst und seiner Ehre noch bewusst ist, kann diese Zustände ertragen, nur eine Helotenbevölkerung mag diese noch als hinnehmbar empfinden. Die Frage nach der Notwendigkeit eines Kampfes gegen diese Zustände ist daher überhaupt nicht zu stellen, sondern nur, warum man sie auch nur einen Tag länger ertragen sollte.

Was heißt aber nun Angriff?

Eine der vielseitigen Definitionen dieses Begriffs versteht darunter allgemein den Versuch, den eigenen Einflussbereich aktiv auszudehnen oder die eigene Lebensform proaktiv zu verteidigen. Und genau das werden wir am 1. Mai 2019 in Plauen machen. Wir werden zeigen, dass es Alternativen zu diesem System aus Profitmaximierung, Krediten und Finanzherrschaft gibt. In Plauen gehört unsere Bewegung bereits fest zum Alltag der Vogtlandstadt und ist aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Hier leben wir bereits im Kleinen das, was wir einmal für ganz Deutschland anstreben. Das heißt: Gemeinschaft aller Deutschen, ohne Abgrenzung nach Berufsgruppen oder Einkommensschichten, soziale Hilfe für all jene, die sie wirklich verdienen, und das Leben der eigenen Kultur. Diese lebendige, vorbildhafte Gegenkultur, die sich in Plauen dank der unermüdlichen Arbeit unserer Aktivisten gebildet hat, ist unsere größte Waffe in diesem Kampf.

Soziale Hilfe für Deutsche, die sie benötigen, im Plauener Parteibüro.
Über 1.000 Deutsche zeigten auf einer Demonstration unserer Partei in Plauen Gesicht gegen Ausländergewalt.
Kostenlose Selbstverteidigungskurse für deutsche Kinder und Jugendliche.

Denn es ist der lebendige Beweis, dass es anders geht, dass es Alternativen zum liberalkapitalistischen Modell gibt, und dass diese nicht nur funktionieren, sondern besser sind. Daher werden wir nicht nur am 1. Mai demonstrieren, sondern bereits vorher im Rahmen eines Bürgerfestes unsere Partei und unsere sozialen Tätigkeiten vorstellen. Wir werden erneut unter Beweis stellen, dass soziale Hilfe und Gerechtigkeit eben nicht unmöglich sind oder nur durch siebenstellige Steuergeldbeträge zu verwirklichen. Unsere Aktivitäten sind dabei auch eine direkte Anklage der Versager in den Sesseln des Stadtrats, die auf ganzer Linie scheitern. Am 26. Mai ist in der ehemaligen Spitzenstadt die Wahl zum Stadtrat und nach unserem Einzug werden wir unsere Anklage gegen die Plutokratie nicht mehr nur auf der Straße deutlich machen, sondern sie den Verrätern auch im Parlament entgegenwerfen. Wir werden unsere eigene Gesellschaftsvorstellung nicht nur proaktiv verteidigen, sondern die Vertreter der Altparteien damit konfrontieren und ihnen beweisen, dass diese asozialen Zustände eben nicht alternativlos sind. Der 1. Mai wird dabei für das Plauener Establishment ein Vorgeschmack davon sein, was sie erwartet, wenn ihnen Nationalrevolutionäre im Stadtrat gegenübersitzen. Sie mögen es ignorieren, wenn rund um sie herum Deutsche täglich ins soziale Elend rutschen, wenn die Umwelt von profitsüchtigen Konzernen ausgebeutet wird, wenn Tierwohl und menschliche Gesundheit dem Diktat der Profitmaximierung geopfert werden und Ausländerbanden die Straßen unsicher machen – unsere entschlossene Demonstration und unsere Anklage im Parlament werden sie nicht ignorieren können!

Kapitalismus zerschlagen, so heißt unsere unzweideutige Forderung, hier am 1. Mai 2018 in Chemnitz.

 

Gegen die Börsendiktatur!

Es ist dabei nicht so, als wäre die Plauener Politik nun ein isoliertes Problem in einem ansonsten funktionierenden Land. Sie ist vielmehr ganz auf Linie des Systems. „Soziale Marktwirtschaft“ war das Versprechen, das nach dem Zweiten Weltkrieg gemacht wurde. Eine asoziale Börsendiktatur ist das, was wir bekommen haben. Wir wissen, es ist egal, welche Gallionsfigur der Plutokratenparteien gerade regiert, hinter ihr steht immer das Interesse der Industrie, die Wünsche der Banken, das Diktat der Börse. Börsendiktatur heißt es, wenn die Chefs internationaler Großkonzerne die Masseneinwanderung fordern, um den Lohndruck auf ihre Beschäftigten zu erhöhen. Börsendiktatur heißt es, wenn Banken mit Steuergeldern gerettet werden müssen, weil sie „zu groß zum Scheitern“ sind. Börsendiktatur heißt es, wenn Tierschutzgesetze ignoriert oder aufgeweicht werden, um einer einzig auf Profit getrimmten Lebensmittelindustrie die Gewinne zu erhöhen. Börsendiktatur heißt es, wenn asozialer Wohnraumspekulation und Verdrängung schulterzuckend zugesehen wird. Börsendiktatur heißt es, wenn Millionen Arbeitslose in Maßnahmen gesteckt werden, um die Statistiken zu schönen.

Börsendiktatur heißt Leiharbeit, Zeitarbeit, Masseneinwanderung, Korruption. Die Politik ist längst dazu herabgewürdigt worden, der Wirtschaft möglichst hohe Profite zu ermöglichen, die diese wiederum an Aktionäre, Banken und Investoren abzudrücken hat. Das Volk dagegen ist nur noch Stimmvieh, dem man vor jeder Wahl ein paar Lügen erzählen muss, um seinen gutdotierten Posten zu behalten. Wir wollen keine kleinen Änderungen an diesem Zustand, wir wollen ihn beseitigen gemäß unserem Grundsatz, dass das Kapital der Wirtschaft und die Wirtschaft dem Volk zu dienen hat und nicht umgekehrt! Darum gilt unser Kampf nicht ein paar sozialer Wohltaten, sondern der Zerschlagung des Kapitalismus und der Errichtung einer gerechten sozialen Ordnung.

Auch Du!

Auch Du, lieber Leser, kannst Deinen Beitrag leisten. Und Du kannst es nicht nur, Du solltest es! Die Beseitigung der von Jahr zu Jahr drastischer werdenden Zustände geht uns alle etwas an. In Teilen Berlins haben sich die Mieten innerhalb von zehn Jahren verdoppelt, die Zahl der Leiharbeiter ist in der gleichen Zeitspanne um 43 Prozent gestiegen und Migranten stellen mittlerweile ein Viertel der Bevölkerung dieser „bunten Republik“. Worauf willst Du noch warten? Bis auch Dein Arbeitsplatz ins Ausland verlagert wird, bis auch Du Deine Wohnung nicht mehr bezahlen kannst oder Du Dein Viertel wechseln musst, weil Du der letzte Deutsche in Deiner Straße bist? Widerstand ist nicht irgendwann notwendig, wenn es Dir gerade in Deinen Lebensabschnitt passt, sondern genau jetzt. Die Möglichkeiten sind so vielseitig, dass sich jeder einbringen kann. Bestelle und verteile Material ( http://materialvertrieb.de/ ), reihe Dich am 1. Mai im Demonstrationszug ein ( https://der-dritte-weg.info/termine/1-mai-2019-arbeiterkampftag-in-plauen/ ), werde Fördermitglied ( https://der-dritte-weg.info/foerdermitgliedschaft/ ) bzw. hinterlasse eine Spende ( https://der-dritte-weg.info/spenden/ ) oder melde Dich bei der Aktivistengruppe Deiner Region (https://der-dritte-weg.info/kontakt/ ).

Einige ewige Bedenkenträger mögen nun die üblichen Argumente bringen: Was, wenn ich von den Nachbarn gesehen werde? Oder, wenn ich auch in irgendeiner Polizei- oder Geheimdienstakte lande? Argumente, die nur in einer bürgerlichen Vorstellung irgendein Gewicht haben. Wen interessiert die Meinung der Nachbarn, wenn es um die Rettung unseres Volkes geht? Wir demonstrieren nicht zum Spaß und stellen auch nicht aus Freude an der deutschen Sprache Forderungen auf. Nicht wir sind es, die sich rechtfertigen müssen, sondern alle, die tatenlos zuschauen, wie unser Land vor die Hunde geht. Es sind also Deine Nachbarn, die sich fürchten sollten, was Du über sie denkst, weil sie eben nicht auf der Straße waren und nicht andersherum. Und wer sich aufgrund eines Demonstrationsbesuchs einmal in den Datenbanken der hiesigen Repressionsorgane wiederfindet, der weiß sich zumindest in bester Gesellschaft zehntausender anderer Deutscher, die heute die besten Elemente unseres Volkes repräsentieren. Eine Revolution wird einem nicht geschenkt, die soziale Befreiung kommt nicht durch freundliches Fragen, ein System lässt sich nicht durch Kommentare im Internet abwickeln. Unsere Parole kann nur eine sein – Angriff! Angriff auf ein morsches System, in den Parlamenten, in den Köpfen, und vor allem da, wo er hingehört: Auf die Straße!