Plauen: „Der III. Weg“ Schuld am Wirtschaftsrückgang?

Der eine würde über so eine Äußerung wütend werden, ein Anderer gerichtlich dagegen vorgehen. Wir hingegen sehen es als weitere Bestätigung, den richtigen Weg zu gehen. Die Rede ist vom “Freie“ Presse-Artikel, der am gestrigen Donnerstag, den 11. Juli 2019 mit der Überschrift: „Nazi-Marsch: Wirtschaft spürt Schaden“ erschien. In diesem „Qualitätsbericht“ a´la Systemjournaille, der sich auf eine Presseerklärung der IHK bezieht, mutmaßt man, dass nach der kraftvollen Demonstration am 1. Mai 2019 ein Imageschaden fürs Vogtland eingetreten sei. Dieser hätte Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft, Fachkräfte aus dem Ausland und dem Tourismus. Kurz gefasst, der „III. Weg“ ist an allem Schuld und selbstverständlich nicht der Raubtierkapitalismus und Volksverrat, der seit Jahrzehnten von den etablierten Parteien praktiziert wird, oder die ständigen Schlagzeilen über die ausufernde Ausländerkriminalität, die Plauen den Beinamen: „Stadt der Spitze – Stadt der Gewalt“ einbrachte.

„Der III. Weg“ ist wohl auch daran Schuld, dass das Vogtland zu einem Niedriglohnsektor geworden ist. Dass Betriebe wie die Plamag, Neoplan und weitere namhafte Firmen geschlossen wurden und die Spitzenfabrikation, die Plauen einst zu einer reichen Großstadt führte, heute nur noch von kleinen Firmen betrieben wird. Das alles fand zwar vor der Gründung des „III. Weges“ statt, aber irgendetwas werden sich die selbsternannten Wirtschaftsexperten schon einfallen lassen, auch in diesen Fällen den Schuh unserer Partei anzuziehen. Eigentlich ein gutes Thema für einen weiteren „Runden Tisch gegen Rechtsextremismus“, wir sehen die Köpfe schon rauchen. 😉

Um sich nicht länger mit diesen lachhaften Vorwürfen zu beschäftigen, sei am Ende gesagt: Die Stadt Dresden verbucht seit Jahren trotz ständiger „Horrormeldungen“ über die wöchentlichen Pegida-Demonstrationen, Rekordbesucherzahlen. Was sagt uns das? Es wird Zeit, dass „Der III. Weg“ im Vogtland an die Spitze kommt!

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